Allgemein- & Viszeralchirurgie

„Viszeralchirurgie“ ist das Spezialgebiet der Chirurgie, das sich mit den Operationen an Magen und Speiseröhre (oberer Gastrointestinaltrakt), an Galle, Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse („hepato-biliäre-pankreatische Chirurgie“), an Dünn- Dick- und Enddarm (unterer Gastrointestinaltrakt), am Darmausgang (Proktologie), an Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebennieren („endokrine Chirurgie“), der Bauchwand sowie mit Operationen bei krankhaftem Übergewicht (bariatrische Chirurgie) beschäftigt. Wir sind stolz darauf, als Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie, für Adipositaschirurgie wie auch für minimal-invasive Chirurgie zertifiziert zu sein und die geforderte Mindestzahlen großer Pankreas- und Speiseröhrenoperationen zu erreichen, was nur große Kliniken schaffen. Wir sind wichtigerTeil des von der deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten „Darmkrebszentrums Lingen“.

Unsere Erfahrung zeigt sich auch in dem hohen Anteil von Tumoroperationen und daran, daß mehr als die Hälfte der (auch der großen) Operationen im Bauchraum endoskopisch durchgeführt werden. Alle unsere Operationssäle sind mit hochauflösender Videotechnik (HDTV) ausgestattet.

Außerhalb der Viszeralchirurgie („Allgemeinchirurgie“) behandeln wir Erkrankungen der Körperoberfläche (z.B. Entzündungen und Tumoren), chronische Wunden (z.B. Dekubitus), die wir, wenn notwendig, auch mit plastischen Operationen verschließen. Portimplantationen z.B. für eine Chemotherapie und bestimmte Operationen an der Lunge, z.B. beim Pneumothorax runden unser Spektrum ab.

Unsere Partner:
Der wichtigste Partner sind... SIE! Um Sie als Zentrum soll sich die gesamte medizinische Kompetenz der Klinik zusammenfinden.

Interdisziplinarität!
Alle komplizierten Krankheitsbilder fordern heute die Zusammenarbeit der verschiedenen
Fachrichtungen. So legen wir gemeinsam mit unseren gastroenterologischen Partnern die jeweils beste individuelle Behandlung in Anlehnung an die Leitlinien fest. Auch bei Notfällen („akutes Abdomen“) arbeiten wir eng zusammen.
Wöchentlich treffen wir uns in der Tumorkonferenz mit allen an der Behandlung Krebskranker beteiligten Fachkollegen, insbesondere den Onkologen, Pathologen und Strahlentherapeuten. Gemeinsam wird auf dieser Konferenz das für den jeweiligen Patienten beste Vorgehen festgelegt. Auch mit den anderen Abteilungen unseres Klinikums pflegen wir eine enge Zusammenarbeit und natürlich ganz besonders mit den Kollegen der Anästhesieabteilung und Intensivmedizin, ohne die wir nicht operieren könnten und mit denen wir die Patienten auf der Intensivstation gemeinsam betreuen.

„Last but not least“: die enge Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt!
können Sie oder Ihr Hausarzt einen Termin in der Sprechstunde vereinbaren. Für bestimmte ambulante Behandlungen, z.B. in der Proktologie, bei Erkrankungen der Haut usw. benötigen Sie von einem Chirurgen oder Orthopäden, in anderen Fällen, z.B. bei zur Nachbehandlung nach großen Operationen, aber auch bei krankhaftem Übergewicht kann auch Ihr Hausarzt diese Überweisung ausstellen. In den ersten zwei Wochen nach einer stationären Behandlung )

ambulant und stationär
In unserer Sprechstunde wird die Operationsindikation geprüft und entschieden, ob eine ambulante Operation möglich oder eine stationäre Behandlung erforderlich ist. In der Sprechstunde werden dann auch die Termine vereinbart.

Im Notfall sind wir selbstverständlich jederzeit in der „Zentralen Notaufnahme“ für Sie da.

Ambulant führen wir kleine Operationen an der Körperoberfläche (z.B. Haut, Schleimbeutel, Abszesse, kleine Tumoren etc.), Portimplantationen, viele proktologische Eingriffe und den Verschluß kleiner Hernien bei Kindern und Erwachsenen durch. Nach der ambulanten Operation werden Sie nicht gleich „weggeschickt“ sondern ausreichend lange überwacht.

Bei vielen Operationen, die eine stationäre Überwachung benötigen, kann die Operationsvorbereitung ambulant in der „vor-stationären Sprechstunde“ erfolgen, so daß der Eingriff dann gleich nach der Aufnahme möglich ist. Dies ist die Regel bei Gallen-, Schilddrüsen-, Hernien- und ähnlichen Operationen. Die Entlassung wird dann meist 2-3 Tage später möglich.
Bei noch unklaren Krankheitsbildern und vor großen Operationen sind in der Regel noch weitere Untersuchungen notwendig, so daß dann die Patienten ein oder zwei Tage vorher aufgenommen werden. Die stationäre Behandlung erfolgt auf Station 6, bei Wahlleistungspatienten auf Station 26; nach größeren Eingriffen oder schweren Erkrankungen werden Sie auf der Intensivstation betreut. Kinder bekommen ein Bett in der Kinderklinik.

In der „nach-stationären Sprechstunde“ kann die Behandlung, wenn notwendig, ambulant fortgesetzt werden, und so kann der Krankenhausaufenthalt weiter verkürzt werden. (Niemand wird aber „zu früh“ entlassen!)

Nach großen Operationen bieten wir eine Reha-Behandlung, z.B. in unserer Geriatrie an.

 

 

 

Zertifiziert

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