Zweiter Bauabschnitt offiziell abgeschlossen und gesegnet

Bonifatius Hospital schafft bessere räumliche und medizinische Rahmenbedingungen

Im Rahmen eines Festaktes wurde der zweite Bauschnitt (2.BA) offiziell abgeschlossen und die fertiggestellten Räumlichkeiten zusammen mit dem Herz- und Gefäßzentrum des Bonifatius Hospitals Lingen von Weihbischof Johannes Wübbe gesegnet. Dr. Boris Robbers vom Niedersächsischen Sozialministerium betonte in seinem Grußwort: "Die Hochleistungsmedizin im Bonifatius Hospital ist überregional bekannt und muss den Vergleich mit Universitätskliniken nicht scheuen."

Weihbischof Johannes Wübbe, begleitet durch Geschäftsführer Martin Diek (v.li.) und den Kuratoriumsvorsitzenden Emslanddechant Pfarrer Thomas Burke (h.re.), segnete die neuen Räumlichkeiten des 2. Bauabschnittes.

Damit ist ein weiterer, großer Schritt zur strukturellen und medizinischen Erweiterung des Bonifatius Hospital Lingen erfolgt und unterstreicht die Stellung des Bonifatius Hospitals als Akutkrankenhaus der Regel- und Schwerpunktversorgung. Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro.

Land Niedersachen, Landkreis Emsland und Stadt Lingen freuten sich mit Wehbischof Johannes Wübbe und den Verantwortlichen aus dem Bonifatius Hospital über den Abschluss des 2. BA

von li.: Dr. Boris Robbers, Referatsleiter Krankenhäuser des Niedersächsischen Sozialministeriums
Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen, Chefarzt Dr. Hartmut Görtz - Gefäßchirurgie, Oberarzt Dr. Jochen Michaelsen - Kardiologie, Geschäftsführer Martin Diek, Chefarzt Dr. Christoph M. Seidlmayer - Allgemein- und Viszeralchirurgie, Chefarzt Dr. Henry Bosse - Kinderklinik mit Perinatalzentrum Level 1, Chefarzt Dr. Manfred Johnscher- Geburtshilfe, Weihbischof Johannes Wübbe, Geschäftsführer Ansgar Veer,  Emslanddechant Pfarrer Thomas Burke - Kuratoriumsvorsitzender, Dr. Sigrid Kraujuttis, Sozialdezernentin Landkreis Emsland, Joachim Welp, Architekturbüro Schweitzer und Partner, Heinz Rolfes, Stellvertretender Landrat des Landkreises Emsland

Mit dem zweiten Bauabschnitt wurden im wesentlichen Bereiche der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Geburtshilfe und Kinderklinik mit angeschlossenem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe sowie der Gefäßchirurgie mit dem Hybrid-OP fertiggestellt. Parallel wurde mit dem 2. BA auch das Herz- und Gefäßzentrum fertig, dass für rd. 3 Millionen Euro erstellt wurde.

Der lang ersehnte Wunsch der Kinderklinik mit seinen Stationen aus dem historischen Altbau in die neuen Räumlichkeiten des Hauses C ein zu ziehen und damit die Neonatologie, Familienzimmer sowie Säuglings- und Kinder/Jugendzimmer auf einer Ebene  zusammen zu führen, ging mit Fertigstellung des 2. BA in Erfüllung.

 

2. BA (2008-2015)

Sanierung Haus C Ost

     EG             Kardiologische Ambulanz

  1. OG       Station 5 (Innen Medizin und Schlaganfall Einheit-Stroke Unit)
  2. OG       Station 6 (Allgemein- und Viszeralchirurgie)
  3. OG       Station 7 (Kinder)
  4. DG       Bereitschaftszimmer

Hybrid-OP der Gefäßchirurgie

Mit dem bei der Eröffnung des ersten Hybrid-Operationssaal Ende 2011 im Emsland haben sich im Bonifatius Hospital für Patienten mit Gefäßerkrankungen neue Möglichkeiten der Behandlung unter höchster Sicherheit entwickelt. Notfälle können im Hybrid-OP ohne jede Zeitverzögerung simultan diagnostiziert und therapiert werden.

Neue Räumlichkeiten der Kinderklinik mit den Stationen 7 und 17, sowie der Geburtshilfe mit der Station 19

Die neuen farbenfrohen und kindgerechten  Räumlichkeiten der Klinik für Kinder – und Jugendmedizin mit angeschlossenem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) des Bonifatius Hospitals Lingen sind bezogen. Die Kinderstation und die Intensiv- und Frühgeborenenstation befinden sich auf der Ebene 3 im Haus C, direkt angeschlossen an die Geburtshilfliche Station mit Kreißsaal. Von den kurzen Wegen und der noch engeren interdisziplinären Zusammenarbeit profitieren die jungen Patienten vom Frühgeborenen über den Säugling bis zum Kleinkind und Jugendlichen.

Herz- und Gefäßzentrum mit Herzkatheterlabor

Parallel mit dem 2. BA ist auch im Rahmen des Herz- und Gefäßzentrums das neue Herzkathederlabor fertig geworden. Seit der Inbetriebnahme des neuen Herzkathedertraktes mit zwei neuen Herzkathedermessplätzen stehen bundesweit Anlagen für die Diagnostik und Therapie kardiologischer Erkrankungen zur Verfügung, die zu den modernsten im Bundesgebiet zählen. Dank der neuen Technologie kann die Strahlendosis für den Patienten um rund 50 Prozent der bisher üblichen Werte gesenkt und auch die Belastung durch Kontrastmittel reduziert werden. Zudem werde durch den Einsatz modernster Medizingeräte das Personal entlastet und könne mehr sich auf die Belange des Patienten konzentrieren. Zu den weiteren Neuerungen gehört der integrierte Hybrid-OP mit Schleusensystem und entsprechender Lüftungstechnik. Er erfüllt die hohen Hygienestandards. Damit ist bei komplexen Prozeduren mit Implantation von Geräten, wie beispielsweise Herzschrittmachern oder Herzklappentherapien, die Sicherheit gegenüber einem herkömmlichen Herzkathederraum deutlich erhöht. Dies erlaubt auch elektrophysiologische Eingriffe am Herzen, wie z. B. die kathedergestützte Verödung von Herzrhythmusstörungen.

Die großflächigen Monitore ermöglichen darüber hinaus eine flexible, kombinierte Darstellung in zwei- und dreidimensionaler Art. Die gestochen scharfen Bilder erlauben uns, diagnostische und therapeutische Eingriffe mit größerer Geschwindigkeit und Präzision durchzuführen. Dabei könnten gleichzeitig auch Untersuchungs-Bilder aus Voraufenthalten des Patienten kurzfristig in den Eingriffsraum für Vergleichszwecke und Therapieentscheidungen eingespielt werden. Eine ansprechende Gestaltung der Räume, mit Fenstern und transparenten Fotomotiven an der Decke in den Vorbereitungsräumen, schafft darüber hinaus eine möglichst angenehme Atmosphäre für die Patienten und die Mitarbeiter.

 

3. BA

Die Bauarbeiten für den dritten Bauabschnitt sind bereits in vollem Gange. Dazu zählen der Umbau und die Erweiterung des Bettenhauses C-West (Stationen 1 bis 4) sowie die Erweiterung der Intensivstation. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2018 geplant. Fast fertig sind schon die Stationen 1 und 2.

 

 

 

 

 

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