Großes Interesse beim Vortrag „Neue Wege in der Hüftendoprothetik“

Über 80 Teilnehmer trotzen der Hitze im Mai

Trotz über 30 Grad am vermutlich wärmsten Tag im Mai kamen über 80 Interessierte zum Vortrag von Dr. Holger Alex, Chefarzt der Orthopädie und Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums Lingen-Sögel. Zum Thema „Neue Wege in der Hüftendoprothetik“, begrüßte Vorstandsmitglied Ursula Ramelow im Namen des Fördervereins, der das Thema in seine Vortragsreihe aufgenommen hatte.

 

Wenn nach längerem Sitzen oder Liegen die ersten Schritte schwer fallen oder mit Schmerzen in der Leiste einhergehen, das Anziehen der Schuhe Probleme bereitet und die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, kann der Verschleiß des Hüftgelenks eine Ursache sein. Sind konservative Therapien ausgeschöpft, kann eine Operation eine Behandlungsoption sein.

Dr. Alex zeigte auf, das auch in der modernen Hüftendoprothetik der Erfolg eines Eingriffs von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Entscheidend sind ein eingespieltes, qualifiziertes Operations-Team, die Wahl der passenden Operationstechnik, die Wahl der Prothese und dabei auch das Material der Prothese. So wird im Bonifatius Hospital bevorzugt die einwachsende, zementfreie Prothese aus Titan implantiert. Die zementfreie Verankerung der Prothese ist anspruchsvoll und erfordert eine fortgeschrittene Operationstechnik: Der Hüftspezialist muss eine genaue Anpassung der Prothese an den Knochen vornehmen können. In der Fachliteratur gilt die zementfreie Verankerung heutzutage für Hüftspezialisten als die Methode der Wahl, wenn keine patientenindividuellen Ausschlussgründe vorliegen.

Das hochinteressierte Publikum stellte viele, detaillierte Fragen. Man spürte, dass sich die Teilnehmer bereits ausgiebig mit dem Hüftgelenkersatz auseinander gesetzt haben. Im Dialog mit Dr. Alex wurde das Ziel der Weiterentwicklung in der Endoprothik deutlich: Eine an der patientenindividuellen Anatomie ausgerichtete Implantatpositionierung mit schnellerer, postoperativer Funktion und optimiertem Bewegungsumfang zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

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