Patient-Blood-Management
Patient Blood Management (PBM) spielt in der Endoprothetik eine immer wichtigere Rolle. Ziel ist es, Blutverluste bei Operationen wie dem Einsetzen eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks zu reduzieren und Bluttransfusionen möglichst zu vermeiden. Dadurch können Komplikationen gesenkt und die Erholung der Patientinnen und Patienten verbessert werden.
Ein wichtiger Bestandteil des PBM ist die frühzeitige Untersuchung des Blutbildes vor der Operation. Viele Menschen leiden unbemerkt an einer Blutarmut (Anämie), die das Risiko für Komplikationen erhöht. Wird dies rechtzeitig erkannt, kann der Eisenmangel oder die Anämie vor dem Eingriff behandelt werden.
Während der Operation kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz, um Blutverluste zu verringern. Dazu gehören moderne Operationstechniken, der sparsame Umgang mit Gewebe und Medikamente, die Blutungen reduzieren. In einigen Fällen wird auch das während der Operation verlorene Blut gesammelt, aufbereitet und dem Patienten wieder zurückgegeben.
Nach der Operation wird ebenfalls darauf geachtet, Blutverluste gering zu halten und unnötige Blutabnahmen zu vermeiden. So kann sich der Körper schneller erholen. Studien zeigen, dass Patient Blood Management nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzen kann.
Insgesamt trägt PBM dazu bei, die Behandlung in der Endoprothetik schonender, sicherer und erfolgreicher zu gestalten.


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