Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen

Dr. Moritz Westhoff, Leiter der Praxis Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie –therapie des MVZ Bonifatius Hospital, hat im Rahmen der Vortragsreihe des Fördervereins vor zahlreichen Eltern, aber auch Fachpublikum wie Lehrern und Erziehern, zum Thema „Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen“ referiert.

Die Nutzung von Medien habe sich den letzten Jahren geradezu revolutionär verändert. Gerade bei Kindern und Jugendlichen zeige sich das veränderte Nutzungsverhalten besonders deutlich. Neben unbestreitbaren Vorteilen berge dies auch viele Risiken. Dr. Westhoff betonte: „Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder bereits frühzeitig zu einer verantwortungsbewussten Medienkompetenz erziehen.“ Der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sportmedizin, Ernährungsmedizin sowie Suchtmedizin hatte zunächst erläutert, welche Auswirkungen ein unkontrollierter Medienkonsum auf die Psyche, den Körper und damit auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen hat und wie verbreitet diese Folgen schon sind. Aktuelle Studienergebnisse von den Universitäten Bonn und Texas zur Spiel- und Smartphone-Sucht zeigten die Tragweite auf. So habe bereits jedes Kind mit 12 Jahren ein Smartphone. Die Angst, ohne Mobiltelefon unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein, habe sogar schon die Bezeichnung: Nomophobie. Tipps, wie z.B. einen Mediennutzungsvertrag mit dem Kind abzuschließen, und Empfehlungen über eine sinnvolle Mediennutzung im Alltag rundeten den Vortrag mit großem Diskussionsteil ab.

Nützliche Information bieten laut Dr. Westhoff folgende Internetseiten

www.schau-hin.info
www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de
www.Kliksafe.de

 

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