21.04.2020

Auch in „Corona-Zeiten“ gilt: Jede Minute zählt!

Schwerwiegende akute gesundheitliche Beeinträchtigungen müssen zeitnah behandelt werden

Der ärztliche Direktor des Bonifatius Hospitals, Prof. Dr. Olaf A. Brinkmann, appelliert: „Reagieren Sie auch in Corona-Zeiten rasch bei schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder auch Warnsignalen! Schlaganfälle, Herzinfarkte, akute Bauchschmerzen und andere schwerwiegende akute gesundheitliche Beeinträchtigungen verzeihen keine Verzögerungen in der Behandlung.“

Das gilt beispielsweise für den Herzinfarkt. Brustschmerz, Luftnot, Herzrasen, Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, die Beschwerden im Rahmen eines Herzinfarktes können vielfältig sein. In der aktuellen Zeit der Corona- Pandemie vermeiden viele Menschen den Kontakt mit ihrem Hausarzt, Facharzt oder dem Krankenhaus. Weltweit wird ein drastischer Rückgang, der wegen eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls behandelten Patienten beobachtet. Beschwerden, die normalerweise zum Rufen des Rettungsdienstes geführt hätten, werden ertragen aus Angst ins Krankenhaus zu müssen. „Dabei gilt jedoch weiterhin das Motto: Herzinfarkt – jede Minute zählt.“, so Prof. Dr. Rainer Hoffmann, Chefarzt der Kardiologie des Bonifatius Hospitals Lingen.

Koronarangiografie/Katheteruntersuchung ist eine äußerst wichtige Methode in der Herzinfarkt-Diagnostik und -Therapie. Foto Bonifatius Hospital Lingen

Vor Einführung moderner medizinischer Maßnahmen ist ein hoher Anteil der Herzinfarktpatienten an den Folgen des Infarktes verstorben. Viele Patienten erlitten schwere Herzinfarkte mit entsprechend hohen Risiken einer späteren Herzschwäche. Verschleppte schwere akute Erkrankungen können schnell lebensbedrohlich werden bzw. schwere dauerhafte Gesundheitsschäden nach sich ziehen. Die moderne Medizin mit rascher Reaktion auf schwerwiegende gesundheitliche Störungen hat hier zu einer erheblichen Reduktion der Risiken geführt.

Durch die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus kann daher schnell ein schwerwiegender Gesundheitsschaden erwachsen, der hätte vermieden werden können. Doch das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus wird gerade in Krankenhäusern durch zahlreiche Schutzmaßnahmen gering gehalten. Im Bonifatius Hospital werden infizierte, potentiell Infizierte und nicht infizierte Patienten strikt getrennt. Es gibt separierte Infektionsstationen für Patienten ohne Notwendigkeit einer Beatmungstherapie sowie einen speziell eingerichteten Intensivbereich nur für Patienten mit virusbedingtem Lungenversagen und entsprechender Beatmungstherapie.

Koronarangiografie/Katheteruntersuchung ist eine äußerst wichtige Methode in der Herzinfarkt-Diagnostik und -Therapie. Foto Bonifatius Hospital Lingen

Die zertifizierte Chest Pain Unit (CPU) des Bonifatius Hospitals dient der Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz und Verdacht auf Herzinfarkt. Wie wichtig eine solche Spezialeinheit für betroffene Patienten ist, wird durch die bekannten Aussagen „Zeit ist Leben“ charakterisiert. Foto: Bonifatius Hospital Lingen.

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