Boni verabschiedet Chefarzt Dr. Christoph M. Seidlmayer

23 Jahre Einsatz und Expertise für seine Patienten und Kollegen in Lingen

Am 1. November 1995 als Chefarzt der Chirurgischen Klinik gestartet, war Dr. Christoph M. Seidlmayer fast 23 Jahre im Bonifatius Hospital Lingen beschäftigt. Nun trat er in den wohlverdienten Ruhestand und wurde vom Krankenhaus mit einem Festakt unter der Leitung des Kuratoriumsvorsitzenden Pfarrer Thomas Burke verabschiedet.

Dr. Christoph M. Seidlmayer (Mitte des Bildes), mit Ehefrau Marina Röttgers und eine der beiden Töchter, wurde im Kreise von Kuratorium, Geschäftsführung, Landrat, Mitarbeitervertretung und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet.

Entscheidend habe Dr. Seidlmayer die Diversifizierung der Chirurgie in die heutigen Fachbereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie sowie Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie in den letzten zwei Jahrzehnten mit vorangebracht, betonte Geschäftsführer Ansgar Veer.

Zum 1. Januar 2001 hat Dr. Seidlmayer die Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie übernommen. „In den Jahren Ihrer Chefarzttätigkeit ist es Ihnen gelungen, gemeinsam mit einem engagierten Team die Allgemein- sowie die Viszeralchirurgie am Boni als leistungsstarke medizinische Fachabteilung auszubauen und damit den Ruf des Boni insgesamt als hochspezialisierte Akut-Klinik zu festigen“, betonte Landrat Reinhard Winter.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone sprach in seiner Dankesansprache von der umfassenden Betreuung durch Dr. Seidlmayer: „Sie haben sich vor, während und nach den Operationen um Ihre Patienten gekümmert. Und auch der Kontakt zu den Selbsthilfegruppen lag Ihnen als gute Ergänzung im gesamten Heilungsprozess am Herzen.“

Der stellvertretende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Rainer Hoffmann führte die Gäste durch die Stationen des beruflichen Werdegangs Dr. Seidlmayers: vom heimischen Würzburg zum Studium nach Bochum und Münster, über erste Berufs- und schließlich Oberarzttätigkeiten in Bochum, Witten und Gelsenkirchen schließlich nach Lingen. „Frühzeitig haben Sie sich jeweils für moderne OP-Verfahren interessiert“, lobte er. „Großes Engagement für den Patienten, eine sehr routinierte Einschätzung der Situation, hohes chirurgisches Geschick und daraus resultierende gute Ergebnisse für den Patienten haben Ihre Arbeit hier gekennzeichnet.“

Die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung Nicole Schulte stellte die strategische und operative Entwicklung des Boni durch Dr. Seidlmayer in den Vordergrund. Im Besonderen erwähnte sie das Adipositaszentrum Emsland, das Darmkrebszentrum Lingen und das Kompetenzzentrum Koloproktologie Lingen, zu deren Gründung und Entwicklung er in entscheidender Weise beigetragen hatte. Der ehemalige MAV Vorsitzende Heinz Hofschröer unterstrich: „Auf Sie war immer Verlass!“ So hat Dr. Seidlmayer sogar am Tag seiner Verabschiedung am Morgen noch im OP gestanden.

Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Sebastian Hammans überreichte das Geschenk der Abteilung mit Humor, einen vom ‚Chef‘ gewünschten Gutschein über eine Baggerfahrt: „Der Arbeitsplatz eines Chirurgen am Roboter und die Kanzel eines Baggers ähneln sich in den Bedienelementen weitestgehend.“

„Auch wenn die Akustik im Saal manchmal etwas lauter wurde haben wir gut zusammengearbeitet“, erinnert sich OP Koordinator Norbert Papenbrock an die Anfangszeit mit Dr. Seidlmayer. Papenbrock weiter: „Entscheidend ist, dass Sie sich keiner neuen OP-Technik verschlossen haben. Die Abteilung hatte im Jahr 2017 mit 2.100 Operationen den besten Jahresabschluss Ihrer gesamten Amtszeit.“

In seiner Dankesrede ermutigte Dr. Seidlmayer Geschäftsführung und Kuratorium, zukünftig auf den Zug der Robotik‘ aufzuspringen – hier läge die Zukunft der Chirurgie. Die rasante Entwicklung in der Vergangenheit habe Geschäftsführer Ansgar Veer unterstützt: „Veer hat mich immer fair behandelt!“

Besonders bedankte er sich bei seiner Frau Marina Röttgers und seinen beiden Töchtern für ihren Rückhalt sowie dem tollen Team seiner Abteilung. Dass diese fortan von dem ausgewiesenen Experten Prof. Dr. Daniel Palmes vom Universitätsklinikum übernommen wird, erfülle ihn mit Stolz. Er schloss mit den Worten: „Auch wenn das Bonifatius Hospital ein Top-Arbeitgeber ist – man schaue sich nur meine und die Mitarbeitertreue auf den Feiern der Dienstjubiläen an – glaube ich an ein Leben nach dem Boni.“

 

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