02.04.2026
Bonifatius Hospital in Lingen spendet Hüftköpfe
Mit einer besonderen Form der Weiterverwendung medizinischer Ressourcen leistet das Bonifatius Hospital in Lingen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten in ganz Europa. Durch die Spende und Aufbereitung sogenannter Hüftköpfe konnten bislang über 460 Patientinnen und Patienten europaweit bei der Therapie von Knochendefekten unterstützt werden.
Die Hüftköpfe fallen im Rahmen von Hüftprothesenimplantationen an und werden anschließend in einer speziellen Knochenbank sorgfältig aufbereitet. Dort durchlaufen sie strenge Prüf- und Aufbereitungsprozesse, bevor sie für medizinische Zwecke wiederverwendet werden können.
„Die Hüftköpfe, welche wir während der Hüftprothesenimplantation entnehmen, werden aufgearbeitet und in einer Knochenbank soweit vorbereitet, dass sie anderen Patienten helfen“, erklärt Chefarzt Bernd Schmitz, Leiter der Abteilung für Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik.
Der Einsatz dieser aufbereiteten Knochentransplantate ermöglicht es, Defekte im Knochen gezielt zu behandeln. In vielen Fällen führt dies zu einer biologischen Reduktion beziehungsweise vollständigen Ausheilung der Knochendefekte und verbessert damit nachhaltig die Lebensqualität der betroffenen Patientinnen und Patienten.
Mit diesem Engagement unterstreicht das Bonifatius Hospital in Lingen die Bedeutung innovativer Therapieverfahren und verantwortungsvoller Ressourcennutzung im Gesundheitswesen – zum Wohl von Patientinnen und Patienten weit über die Region hinaus.


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