Bonifatus Hospital Lingen als inklusiver Betrieb ausgezeichnet

Partner für Teilhabe am Arbeitsleben

Die langjährig gelebte Inklusion im Bonifatius Hospital Lingen wurde nun offiziell durch die Auszeichnung „Inklusiver Betrieb – Partner für Teilhabe am Arbeitsleben“ bestätigt. Für das Krankenhaus nahmen Personalchef Jens Eilers und der Technische Leiter des Krankenhauses, Carsten Plagge, an der offiziellen Veranstaltung beim Landkreis Emsland teil.



Die Plakette "Inklusiver Betrieb" für das Bonifatius Hospital Lingen nahm Personalchef Jens Eilers (2.v.re.) von Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (li.) und Landrat Reinhard Winter entgegen. Foto: Landkreis Emsland

 

Lesen hierzu auch den Artikel der Lingener Tagespost vom 12.04.2016:

Kreisverwaltung wirbt für gesellschaftliche Teilhabe
72 weitere inklusive Betriebe ausgezeichnet

slx Lingen. Der Kreis der Betriebe, die sich dem Gedanken der Inklusion verschreiben, wächst langsam, aber stetig. Jetzt erhielten 72 weitere Unternehmen aus dem Emsland die Auszeichnung „Inklusiver Betrieb – Partner für Teilhabe am Arbeitsleben“. Damit haben sich insgesamt mehr als 150 Betriebe und Einrichtungen der Region der 2014 gegründeten Kooperation angeschlossen.
Und das soll noch lange nicht das Ende sein. Denn schließlich gebe es im Emsland rund 10 000 große und kleine Unternehmen, zeigte Landrat Reinhard Winter das Potenzial auf. Mit der Kooperation des Landkreises Emsland, die neben den Betrieben getragen wird vom Christophorus-Werk in Lingen, dem St.-Vitus-Werk in Meppen, dem St.-Lukas-Heim in Papenburg, dem Sozialen Ökohof, den Kreishandwerkerschaften Emsland Mitte-Süd und Aschendorf-Hümmling sowie dem Wirtschaftsverband Emsland, sollen Türen in Aus- und Weiterbildung geöffnet werden, die Menschen mit Behinderungen sonst häufig verschlossen bleiben.

72 inklusive Betriebe sind jetzt mit einer Plakette ausgezeichnet worden. Foto: Sven Lampe

Dieses Ansinnen sei schwer genug umzusetzen und benötige einen langen Atem, betonte Landrat Winter und gab zugleich die Devise aus: „Wir wollen da Dampf reinbringen.“ Ziel der Initiative sei es, den Arbeitsmarkt stärker für Menschen mit Behinderungen zu öffnen, sodass auch im Arbeitsleben Inklusion als selbstverständliche Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben Realität werden könne, so der Landrat. Davon profitierten alle Beteiligten durch Chancen für beiden Seiten, so Winter weiter: „Am Ende sollen Menschen mit Behinderung dauerhaft beispielsweise im Rahmen eines ausgelagerten Werkstattarbeitsplatzes beschäftigt oder ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis übernommen werden können. Die Arbeitgeber wiederum erhalten einen zuverlässigen und motivierten Mitarbeiter.“

Der Landrat dankte allen Unternehmen, Einrichtungen, Diensten und Landwirten, die sich bereit erklärt haben, Menschen mit Behinderungen zu qualifizieren und ihnen mittels Praktika und Arbeitserprobungen eine Chance zu geben und ihnen die Tür zum ersten Arbeitsmarkt zu öffnen.
Um auf ihr Engagement hinweisen zu können, erhalten alle Beteiligten ein Schild für ihre Tür, das sie als inklusiver Betrieb ausweist.

Quelle: Artikel in der Lingener Tagespost vom 12.04.2016, Autor Sven Lampe

 

 

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