Bundesweit erstes innovatives Patientenüberwachungssystem im Boni

Sicherheit kardiologischer Patienten mit Herzrhythmusstörungen erhöht

In der Kardiologie des Bonifatius Hospital Lingen ist erstmals in Deutschland ein neuartiges Kreislaufüberwachungssystem der Firmen Philips und Ascom in Betrieb genommen worden. Das System, CareEvent, erfasst Herzfrequenz und Herzrhythmus bei überwachungspflichtigen Patienten, die sich dabei frei auf der Station bewegen können. Die Herzrhythmusparameter werden unabhängig vom Aufenthaltsort zur zentralen Überwachungsanlage übermittelt. Neu an der im Bonifatius Hospital installierten Anlage ist, dass die Signalkette mit der Herzrhythmusinformation nicht an der zentralen Überwachungsanlage endet, sondern von dort weiter zu Smartphones von insgesamt drei beteiligten examinierten Pflegekräften weitergeleitet wird.

Freuen sich über die erhöhte Sicherheit für kardiologische Patienten dank Smartphone-Technik: v.l. Stationsleitung Guido Hengemühle, Kristin Miller, Chefarzt Prof. Dr. Rainer Hoffmann und Franziska Kock.


Prof. Dr. Rainer Hoffmann, Chefarzt Kardiologie, betont: „Dank des großen Einsatzes der IT - Abteilung des Hauses ist dieses komplexe System zum Nutzen der Patienten nun funktionsfähig.“ Damit die Smartphones den Hygieneanforderungen der Abteilung entsprechen, hat die IT eigens für die klinische Pflege konstruierte Endgeräte ausgewählt, die ein besonders robustes Gehäuse haben und gut desinfiziert werden können. Pflegekräfte und Ärzte erfahren mit dem System ein deutliches Plus an Informationen über die betreuten kardiologischen Patienten und die Patienten können sich über eine deutlich höhere Überwachungssicherheit zu jedem Zeitpunkt freuen.


Die Pflegekräfte können auf dem Display des Smartphones das EKG und andere auffällige Vitalparameter der überwachten Patienten ansehen. Der Herzrhythmusalarm erreicht somit die Pflegekräfte sofort und in jeder Situation. Dabei kann das System mehr als nur die Weiterleitung eines Alarms zu einem Smartphone. Vielmehr wird im Falle eines Alarms eine Alarmkaskade ausgelöst. Das Signal geht zunächst zum Smartphone der primär betreuenden Pflegekraft. Sobald hier der Alarm nicht zeitnah quittiert wird, wird er an ein zweites und drittes Smartphone weitergeleitet. Die bisher üblichen Systeme hatten im klinischen Alltag die Limitation, dass die in der zentralen Überwachungsanlage auflaufenden Alarme dort von einer examinierten Pflegekraft oder einem Arzt bemerkt werden mussten, um für den überwachten Patienten im Falle einer schweren Herzrhythmusstörung rasch Hilfe leisten zu können. Sie wurden von dort nicht weitergeleitet. Hier setzt die innovative neue Informationstechnologie ein, die bundesweit erstmals in Deutschland in der Kardiologie des Bonifatius Hospital Lingen zum Einsatz kommt.

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