Europaweit erste Roboteroperation am doppelten Beckenbruch

Patientin nach 3 Tagen beschwerdefrei

Im Bonifatius Hospital Lingen haben Prof. (UCPY) Dr. (PY) Peter Douglas Klassen, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie sowie Leiter des zertifizierten Wirbelsäulenzentrums, und Dr. Thomas Schulte-Huxel, Chefarzt der Unfallchirurgie, die europaweit erste Roboteroperation bei einem doppelten Beckenbruch durchgeführt.

Dr. med. Thomas Schulte-Huxel (v.l.) und Prof. (UCPY) Dr. (PY) Peter Douglas Klassen operierten erfolgreich einen doppelten Beckenbruch mithilfe eines OP Roboters.

Ein Beckenbruch stellt eine erhebliche Verletzung dar, die eine umfangreiche Therapie erfordert. Diese Therapie kann je nach Ausmaß der Verletzung viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Behandlung mit dem Roboter verspricht eine schnellere Heilung, da die Schrauben genauer geplant werden können. Prof. Klassen erläutert: „Die Patienten kommen schneller aus dem Bett und müssen weniger Tage im Krankenhaus bleiben.“ So war es in diesem Fall möglich, dass die Patientin mit doppeltem Beckenbruch bereits nach drei Tagen komplett beschwerdefrei war und nach Hause entlassen werden konnte.

Roboter assistierte Operationen werden bereits seit Oktober 2018 im Wirbelsäulenzentrum des Bonifatius Hospitals durchgeführt. Neben der geringeren Heilungszeit sind höhere Präzision und weniger Strahlenbelastung für Patienten und Personal weitere Vorteile, die diese Operationsmethode mit sich bringt. Zusätzlich verspricht man sich von der Technik eine bessere Ausbildung von zukünftigen Chirurgen.

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