Firma Lübbers spendet 5000 Euro an das Perinatalzentrum

Tochter Anke kam vor 23 Jahren als Frühchen zur Welt

Groß war die Wiedersehensfreude und die Dankbarkeit war auf beiden Seiten spürbar. Anlässlich ihres 25. Jubiläums und dank ihrer geladenen, großzügigen Gäste spendete die Firma Lübbers LTA aus Lingen 5000 Euro an das Perinatalzentrum des Bonifatius Hospital Lingen. Genau dort wurde Anke, Tochter der Inhaber Hermann und Waltraud Lübbers, vor 23 Jahren als Frühchen geboren und behandelt. Der leitende Arzt der Neonatologie, Dr. Hartmut Ebbecke, dankte Familie Lübbers für ihre Spende. Geplant sei die Anschaffung einer neuen, lebensechten Frühgeborenen-Reanimationspuppe.

Katja, Anke, Hermann und Waltraud Lübbers (v.re.) überreichten eine Spende an Chefarzt Dr. Henry Bosse, Gisela Pengemann, den leitenden Arzt Dr. Hartmut Ebbecke sowie Gesa Helweg, für die Frühgeborenenstation des Bonifatius Hospitals.

Dr. Henry Bosse, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, erläuterte: „In den regelmäßigen Intensivkursen für Ärzte sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger können mit Hilfe einer Frühchen-Reanimationspuppe, die mit allerhand Technik ausgestattet ist, im Training realistische Situationen gut nachgestellt werden. Alle Handgriffe können an der Puppe geübt werden, vom Legen eines Nabelvenenkatheters bis zur Beatmung und Herz-Druck-Massage. Diese Übungen geben allen Mitarbeitern eine enorme Sicherheit in Notfallsituationen.“

Bereits vor fünf Jahren spendete die Familie Lübbers für die damals noch im Umbau befindliche Frühgeborenen- und Kinderintensivstation. Jetzt überzeugten sie sich von den neuen Räumlichkeiten inkl. der Palliativzimmer, mit denen den betroffenen Familien die schwierige Zeit so angenehm wie möglich gemacht werden soll.

Die erste Begegnung der Familie Lübbers mit der Neonatologie war im Januar 1997 als Tochter Anke mit nur 960 Gramm im Boni mehr als drei Monate vor dem errechneten Termin auf die Welt kam. Trotz des hohen Risikos bei solch einer frühen Geburt verlief bei ihr alles ohne Probleme. Die beiden Neonatologen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Henry Bosse und Dr. Hartmut Ebbecke, erinnerten sich an einen langen stationären Aufenthalt, der ohne Komplikationen endete. Freudig berichtete die heute 23-Jährige, kerngesunde Anke: „Nach dem Abitur ging ich wie geplant nach England und Frankreich, ich machte danach eine Ausbildung zur Industriekauffrau und studiere jetzt Internationales Management im Rheinland.“ Familie Lübbers ist sich sehr bewusst: „Wir hatten großes Glück.“ Aus Dankbarkeit gegenüber der Frühgeborenenstation entschieden sie sich erneut für eine Spende.

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