04.06.2024

HEH Essmann Stiftung ermöglicht „neue Welten“ auf der Palliativstation

Entspannung für Schwerstkranke im Bonifatius Hospital

Den schwerstkranken Patienten der Palliativstation des Bonifatius Hospitals Lingen können besondere Arten der sensitiven Wahrnehmung und Entspannung angeboten werden. Dank der Zuwendung von über 6.000 Euro durch die HEH Essmann Stiftung wurden ein sogenannter Snoezelwagen und ein Klangschalenwagen angeschafft, die auf Wunsch im Zimmer der Patienten zum Einsatz kommen.

Die Funktionsoberärztin und Leiterin der Palliativstation, Adelheid Huhmann, als auch Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Arne Bokemeyer (Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Palliativmedizin) danken für das Plus an Lebensqualität für die Patienten, einem der Hauptziele der Palliativmedizin. Und dieses deckt sich laut Geschäftsführerin Andrea Althoff auch mit einem Leitmotiv der HEH Essmann Stiftung. Die Stiftung hat auch in der Vergangenheit schon großzügig die Versorgung palliativer Patienten im Lingener Krankenhaus unterstützt.

Andrea Althoff (Bildmitte), Geschäftsführerin der HEH Essmann Stiftung, überzeugte sich über die besondere Atmosphäre der Palliativstation, unterstützt durch den Klangschalen – und Snoezelwagen. Ihr dankten von links: Funktionsoberärztin Adelheid Huhmann, Pflegerischer Leiter Heinz-Dieter Knus, onkologische Pflegefachkraft Mechthild Bornhorst und Klangschalenpraktikerin Maren Kamprolf.

Der Snoezelwagen schafft mit Lichtquellen, einer Wassersäule und Projektoren bunte Lichtreflexe oder Blider an Wände und Decke eines Zimmers. Dazu gibt es entspannende Musik oder Meeresrauschen, angenehme Düfte kommen hinzu. So können schwerkranke Menschen für einige Stunden in eine andere Welt eintauchen oder in gelebten Erinnerungen schwelgen. Mit einer individuellen Klangschalenmassage können Ängste genommen und Entspannung geschaffen werden.

Dabei werden, wie beim Gesamtkonzept der Palliativstation, Angehörige und Freunde mit einbezogen.
Adelheid Huhmann betonte abschließend: „Unsere Patienten genießen die beruhigende Wirkung der Klangschalen und des Snoezelens. Und dies hat auch aus medizinischer Sicht einen positiven Effekt auf die Therapie und das Wohlbefinden der Patienten.“

Zum Hintergrund:
Die Entspannungsmethode Snoezelen (sprich "snuzelen") kommt aus dem Niederländischen und ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen "snuffelen" (dt.: schnüffeln, schnuppern) und "doezelen" (dt.: dösen, schlummern). Das Konzept wurde in den 70er Jahren in den Niederlanden entwickelt. Mittlerweile wird es auf der ganzen Welt als therapeutisches Medium in verschiedensten Krankheitsbildern, u.a. in der Palliativmedizin bei erhöhten Schmerzzuständen, angewendet.

 

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