Jahresabschlussfortbildungsveranstaltung der Frauenklinik

90 Ärzte und med. Fachpersonal Region tauschten Wissen im Boni aus

Nach einer vorangegangen Tumorkonferenz des kooperativen Brustzentrums Lingen / Nordhorn unter der Leitung von Chefarzt Dr. Markus Jansen aus der Euregioklinik Nordhorn und Chefarzt Dr. Martin Tenger aus dem Bonifatius Hospital Lingen, nahmen über 90 Teilnehmer an der Jahresabschlussfortbildungsveranstaltung für Gynäkologen und Geburtshelfer im Lingener Krankenhaus teil.

Die Chefärzte Dr. Johnscher (li.) und Dr. Tenger, Leiter der Lingener Frauenklinik, moderierten die Jahresabschlussfortbildungsveranstaltung für Gynäkologen und Geburtshelfer im Lingener Krankenhaus

Die Chefärzte Dr. Johnscher und Dr. Tenger, Leiter der Lingener Frauenklinik, moderierten die wissenschaftlichen Vorträge unter dem Motto „Bewährte und neue Therapiekonzepte in der Gynäkologie und Geburtshilfe“. „Was ist nach neoadjuvanter Chemotherapie noch möglich?“ beleuchtete Dr. Tenger. Das Ziel dieser Therapieform – ob Chemotherapie, Tumorbestrahlung (Radiatio) oder Hormontherapie besteht darin, eine verbesserte Ausgangssituation für eine Operation zu erreichen oder eine Erkrankung überhaupt erst operabel zu machen. Über aktuelle Aspekte der Behandlung des Ovarialkarzinoms, des Eierstockkrebs, informierte Dr. Markus Jansen. Oberärztin Bernadette Brüning aus dem Bonifatius Hospital stellte verschiedene Behandlungskonzepte bei vorzeitiger Wehentätigkeit vor. Abschluss bildete der Vortrag des Diplom Biologen Christoph Kessler über Myomtherapien. Bei etwa 20 bis 30 % aller Frauen im gebärfähigen Alter entstehen diese gutartigen Tumore in der Gebärmutter. Die meisten Uterusmyome verursachen keine Schmerzen und äußern sich auch nicht in Symptomen, sodass das Myom keinen Krankheitswert für die betroffenen Frauen in sich birgt. Wenn doch bei einem fortgeschrittenen Uterusmyom Symptome auftreten, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Zahlreiche Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und aus der Region Rheine nutzten den Wissenstransfer und den kollegialen Austausch zum Wohl der betroffenen Patientinnen.

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