12.11.2019

Krankenhausseelsorgerin Hanne Büker verlässt das Boni

Bewegender Abschied vom Klinikalltag mit „Hanne“

„Hanne Büker hat die Seelsorge im Bonifatius Hospital entscheidend geprägt!“, unterstrich Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Thomas Burke. Nach 11-jähriger Tätigkeit als Leitung der katholischen Krankenhausseelsorge hat Hanne Büker ihren Dienst aus Krankheitsgründen beendet. Das Seelsorge-Team, zahlreiche Mitarbeitende des Krankenhauses, Ehrenamtliche und Ethikkomitee-Mitglieder nahmen schweren Herzens Abschied vom Klinikalltag mit „Hanne“. War es doch Pastoralreferentin Hanne Büker, die man gerade in den für Patienten, Angehörige aber auch Mitarbeitende schweren Situationen zur Hilfe rief. „Als heilsamer Einsatz, wenn Menschen Bruchstellen des Lebens erfuhren.“, so Burke.

Mit den besten Genesungswünschen von Krankenhausleitung und Seelsorgeteam wurde die Leiterin der Krankenhausseelsorge (vordere Reihe 3.v.re.), Hanne Büker, aus dem Bonifatius Hospital verabschiedet.

Vieles habe Hanne Büker erlebt und wie sie selber stets betonte, aus ihrem Glauben heraus tragen können. Die Seelsorge im Bonifatius Hospital ist ein Dienst der Kirchen, ein Angebot der katholischen und evangelischen Seelsorge für alle Menschen im Haus, unter Anerkennung der jeweils eigenen, religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen.

Geschäftsführer Martin Diek würdigte das große Aufgabenfeld – oft rund um die Uhr - der stets aktiven, dem Leben zugewandten Pastoralreferentin. Neben der katholischen Krankenhausseelsorge einschließlich der Gottesdienste hat sie die Christliche Krankenhaushilfe mit den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet und sich für die Besuchs- und Begleitdienste stark gemacht. Gefragt war auch ihre Expertise und besondere Empathie als stellvertretende Vorsitzende im Ethikkomitee des Bonifatius Hospitals. In den regelmäßig angebotenen Sprechstunden zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stand sie den Menschen beratend zur Seite. Ganz besonders am Herzen lagen Hanne Büker die Familien und Kinder, damit verbunden z.B. die Mitarbeit im Bunten Kreis Lingen. Dort habe sie stets mit wachsamen, aufmerksamen Blick alle Beteiligten unterstützt, dankte das Team des Bunten Kreises.

Diek weiter: „Vieles hat Hanne Büker an Veränderungen und Neuerungen auf den Weg gebracht.“ Dass mit ihrem Ausscheiden zwei ihrer Herzensangelegenheiten umgesetzt bzw. aufgenommen wurden, freue alle sehr. Das sind der neue Verabschiedungsraum und die palliative Betreuung sowohl ambulant als auch stationär.

Gespickt mit Anekdoten, Rückblicken auf viele Weggefährten, Ökumene Hand in Hand und baulichen Veränderungen, wie der modernisierten Kapelle oder dem Kreuzweg, schloss Hanne Büker: „Morgens wusste ich noch nicht, was der Tag mit sich bringt, wo und von wem ich gebraucht werde.“ Sie empfand ihre Tätigkeiten im Krankenhaus als sehr sinnbringend und gab allen mit auf den Weg: „Wenn verschiedene Berufsgruppen gut zusammenwirken, kann man ganz viel für Mitmenschen tun.“

Unterstützt durch viele Wünsche liegt jetzt der Weg der Genesung vor Hanne Büker. Damit sie sich - wie es eben ihre Art ist - wieder im Dienst des Bistums für Menschen einsetzen kann.

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