Krebsinformationstag im Ludwig-Windthorst-Haus - Experten vom Boni gefragt

Dr. Sigrid Kraujuttis, Sozialdezernentin des Landkreises Emsland, begrüßte knapp 200 Interessierte zum Krebsinformationstag im Ludwig-Windthorst-Haus. Die Zahl der Krebserkrankungen nehme immer weiter zu. „Für das Jahr 2018 erwarten Fachleute einen Anstieg auf etwa 493.600 Krebsneuerkrankungen in Deutschland“, unterstrich die Leiterin des Gesundheitsamtes Johanna Sievering. „Aber noch nie konnte Krebs so gut behandelt werden wie heute. Mehr als die Hälfte aller Erkrankten kann auf eine dauerhafte Heilung hoffen. Verfeinerte Operationstechniken sowie moderne Behandlungsmethoden und Therapieansätze wirken gezielter gegen den Tumor und Nebenwirkungen können reduziert werden.“ Diese und andere Aspekte thematisierte der Krebsinformationstag der Gesundheitsregion Emsland.

Unter den ausgewiesenen Experten unserer Region stellten vom Bonifatius Hospital Lingen Prof. Dr. med. Daniel Palmes, Prof. Dr. med. Eckard Stüber, Dr. med. Olaf Anselm Brinkmann sowie Oberärztin Martina Willmann die verschiedenen ambulanten und stationären Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Krebserkrankungen vor.

Referenten und Ansprechpartner des Boni am Stand auf dem Krebsinfotag

Über die Rolle der Chirurgie in der Krebstherapie referierte Prof. Dr. med. Daniel Palmes, Chefarzt der Allgemein-, Viszeralchirurgie und Proktologie, im großen Plenum. Zahlreich erschienen waren auch Medizinstudierende des Werkstudentendienstes des Bonifatius Hospitals, um neueste Erkenntnisse aus dem Klinikalltag in ihr Medizinstudium mit zu nehmen.

Im Fachforum Darmkrebs stellte Prof. Dr. med. Eckhard Stüber, Chefarzt der Gastroenterologie, die Erfolge der Darmkrebsvorsorge vor.

Im Fachforum Brustkrebs berichtete Oberärztin Martina Willmann, Stellv. Leiterin des Brustzentrums Lingen/Nordhorn, Bonifatius Hospital Lingen über die umfassende Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebs.

Im Fachforum Prostatakrebs stellte Dr. med. Olaf Anselm Brinkmann, Chefarzt der Urologie und Kinderurologie, die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Prostatakrebs vor.

Bei der abschließenden Gesprächsrunde unter der Moderation von Dr. Michael Reitemeyer und PD Dr. Walter Höltermann wurden die Unterstützungsmöglichkeiten bei Krebs z.B. durch den Palliativstützpunkt Nördliches Emsland des Verbundes der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft sowie durch den Fonds für Krebskranke Lingen, e.V. vorgestellt und diskutiert.

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