Mammobil: Frauen sollten die Chance zur Früherkennung von Brustkrebs nutzen

In den nächsten Monaten erhalten erneut über 9.000 Frauen aus Lingen und Umgebung eine Einladung, an der Früherkennung von Brustkrebs teilzunehmen – und zwar im sogenannten Mammobil, das sich am Bonifatius Hospital Lingen befindet. „Die regelmäßige Teilnahme kann dazu beitragen, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Wir empfehlen deshalb allen Frauen, die gebotene Chance auch wirklich zu ergreifen“, machten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen Angelika Roelofs und Chefarzt Dr. Martin Tenger bei einem Besuch in dem hochmodern ausgestatteten Spezialfahrzeug mit Nachdruck deutlich.

 

Empfehlen die Teilnahme am Früherkennungsprogramm von Brustkrebs (v.li.):
Chefarzt Dr. Martin Tenger sowie Karin Nienaber vom Bonifatius Hospital, Gleichstellungbeauftrage der Stadt Lingen Angelika Roelofs, Casemanagerin des zertifizierten Brustzentrums Cornelia Schulz und Andreas Kamphaus  von der Praxis Drewes.

Das Mammographie-Screening-Programm wurde in Südwest-Niedersachsen bereits sehr erfolgreich etabliert. So liegt die Teilnahmerate in dieser Region mit 70 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt. „Die Frauen aus Lingen nahmen die Einladung in der Vergangenheit zu 73 Prozent an,“ freut sich Cornelia Schulz, Casemanagerin des zertifizierten Brustkrebszentrums Lingen/Nordhorn. Interessierte, Betroffene und Angehörige  seien auch herzlich eingeladen zum Sponsorenlauf in Nordhorn am 27.09.2015 und zum Vortrag des Brustkrebszentrums am 07.10.2015 im Bonifatius Hospital zum Thema „Moderne Brustkrebstherapie“.

Alle zwei Jahre werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zur Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm angeschrieben.  „Wir wollen bereits die Frühstadien finden. Es geht um die Frauen, die keine Beschwerden haben und klinisch unauffällig sind. Der Vorteil für die Frauen ist hierbei sehr groß: „Je früher wir Hinweise auf ein Karzinom finden, desto besser, weil dann die Heilungschancen sehr hoch sind und eine schonende Therapie durchgeführt werden kann“, erläutert Dr. Volker von Diepenbroick, der programmverantwortliche Arzt von der Praxis Drewes + Partner aus Osnabrück. Der Vergleich mit den schon vorliegenden Mammographien der letzten Runde werde die diagnostische Sicherheit erheblich erhöhen, sagte der Mediziner weiter und fuhr fort: „Gleichzeitig wird die Notwendigkeit zur Abklärung von Veränderungen zurückgehen und sich die Prognose von neu entdeckten kleinen Tumoren weiter verbessern. Es ist wichtig, dass auch weiterhin möglichst viele Frauen diese Chance der Gesundheitsvorsorge nutzen.“

Das Mammobil wird von  September 2015 bis Februar 2016 in Lingen am Bonifatius Hospital zur Verfügung stehen. Hierhin werden auch die Frauen aus Emsbüren, Freren und Lengerich eingeladen.

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