Neues deutschlandweites Gütezeichen für Gefäßchirurgie und -medizin

Bonifatius Hospital zählt zu den ersten Kliniken

Die Gefäßchirurgie des Bonifatius Hospital Lingen wurde erstmalig mit dem RAL-Zertifikat in beiden möglichen Leistungsbereichen, Arterien und Venen sowie Aorta, ausgezeichnet. Die von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) neu initiierte Gemeinschaft möchte mit dieser unabhängigen Überprüfung nach RAL-GZ 908 die Güte von Einrichtungen der Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin sichern und entsprechend überprüfte Einrichtungen kennzeichnen. Bislang abschließend zertifiziert sind erst neun Kliniken in Deutschland, darunter die Uniklinken Frankfurt und Heidelberg. (https://www.gefaesschirurgie.de/patienten/guetezeichen/)

Dank Teamleistung wurde die Gefäßchirurgie unter der Leitung der Chefärzte Dr. Hartmut Görtz (li.) und Dr. Jörg Teßarek (re.) erfolgreich mit dem unabhängigen Gütezeichen RAL-GZ 908 ausgezeichnet

Die Chefärzte Dr. Hartmut Görtz und Dr. Jörg Teßarek freuen sich über die Zertifizierung: „Dank der besonderen Expertise unseres multiprofessionellen Teams aus Ärzten, OP-Personal, Gesundheits- und Krankenpflegekräften, Wundmanagern, Ambulanzteam und vielen weiteren haben wir das aufwendige Prüfverfahren erfolgreich bestehen können.“ Da die Gefäßchirurgen des Lingener Krankenhauses überregional bekannt und anerkannt sind, wurde Dr. Görtz auch zum Auditor der DGG ernannt. Er überprüft und beurteilt in dieser Funktion die medizinische Qualität anderer gefäßchirurgischer Kliniken in Zertifizierungsprozessen.

Die Weiterentwicklung der gefäßchirurgischen Techniken für die Behandlung der Brust- und Bauchschlagader, der Halsschlagader wie auch der Beingefäße erlaubt in vielen Fällen den Einsatz von Lokalanästhesie und kleinen Kathetern statt des Skalpells mit einer Vollnarkose. Aufgrund der Erfahrung der Narkoseärzte und Gefäßchirurgen im Bonifatius Hospital können sogar bei Operationen, die eine Eröffnung des Bauches oder des Brustraumes notwendig machen, Teilnarkosen zum Einsatz kommen, so dass auch diese großen Eingriffe ohne Vollnarkose bei wachem Patienten erfolgen können.

Nicht alle großen Gefäßoperationen werden in dieser Form der Narkose durchführbar sein. Die Vorteile der Lokalanästhesie - weniger Risiko, weniger Angst und schnellere Genesung - erlauben es jedoch, auch Patienten mit einem höheren Begleitrisiko, die nicht für eine Vollnarkose geeignet sind, operativ zu heilen und ihnen eine Behandlungsperspektive aufzuzeigen.

Zertifiziert

pCC-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und MAAS-BGW für ISO


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