Schmerzexperten informierten über „Wege aus dem Schmerz“

Vortragsreihe im Bonifatius Hospital

Etwa 8-10 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Daher erschienen zum Themenabend „Wege aus dem Schmerz – Individuelle Therapie“ im Bonifatius Hospital viele Interessierte, Betroffene und Angehörige.

Nach der Begrüßung durch Monika Schwegmann, Vorstandsmitglied des Fördervereins, ging Dr. Jörg Isbach, Chefarzt der Anästhesie und Schmerzmedizin, auf die unterschiedlichen Arten des Schmerzempfindens ein und zeigte die verschiedenen Angebote der Schmerztherapie im Bonifatius Hospital Lingen.

Michael Papenhoff, Leiter der stationären Schmerztherapie, Dr. Jörg Isbach, Chefarzt der Anästhesie und Schmerzmedizin sowie Dr. Thomas-Ulrich Götz, Leiter des MVZ Ambulante Schmerztherapie (v.l), führten gemeinsam durch den spannenden Vortrag.

Dr. Thomas-Ulrich Götz, Leiter des MVZ Ambulante Schmerztherapie, stellt klar, dass Schmerz zwar zum Leben gehört, chronischer Schmerz allerdings weitreichende Folgen hat, unter anderem für die Psyche. Betroffene ziehen sich oft aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Außerdem verursachen gängige Schmerzmittel Nebenwirkungen und man sollte nur kurzfristig auf sie zurückgreifen. Eine langfristigere Lösung hierfür können Opiate sein. Dabei gibt es einige Grundregeln, die zu beachten sind. Um die Opiate richtig einzusetzen, sollte die Einnahme von einem erfahrenen Schmerzmediziner überwacht werden.

Ist eine solche ambulante Therapie nicht erfolgreich oder möglich, kommt die stationäre multimodale Schmerztherapie infrage, die im Bonifatius Hospital von Michael Papenhoff geleitet wird. Nach einer geplanten Aufnahme ins Krankenhaus wird eine Kombination aus Medikamenten, Mobilisation und Motivation angewendet. Der ärztliche Schmerztherapeut ist als Spezialist für die medikamentöse Therapie zuständig und der Physiotherapeut für die Mobilisation der Gelenke und Muskeln. „Der Psychotherapeut wiederum ist wichtig, da der Schmerz zwar im Körper entsteht, aber im Kopf verarbeitet wird“, ergänzt Michael Papenhoff.

Am Ende des Vortrags hatten zahlreiche der ca. 80 Teilnehmer auch aufgrund eigener langjähriger Schmerzproblematiken viele Fragen, die die Schmerzexperten im Anschluss beantworteten.

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