Selbst gestrickte Kleidung für Frühchen des Bonifatius Hospitals

Bereits seit vier Jahren bringt die 77 Jährige Anna Kock selbst gestrickte Kleidungsstücke für Frühchen zum Bonifatius Hospital – für Neugeborene, die viel zu klein sind, um in entsprechende Konfektionsgrößen zu passen. Jedes Frühchen des Perinatalzentrums erhält demnach ein passendes Mützchen, einen Pullunder und ein Paar Söckchen. Anna Kock strickt seit ihrem achten Lebensjahr mit großer Leidenschaft. Ihr Vater sei es gewesen, der ihr das Stricken beigebracht habe – darauf sei sie sehr stolz, denn früher wäre es keinesfalls üblich gewesen, dass ein Mann Handarbeit beherrschte.

Oberärztin Susanne Thönnißen mit Ida und die jungen Eltern Hollenberg dankten Anna Kock, die seit 4 Jahren Bekleidung (re) für Frühchen des Bonifatius Hospitals strickt.

Das Stricken ist bis heute ihr großes Hobby geblieben, fast täglich besucht sie den Wollladen in der Innenstadt. Ihre Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder durften sich schon immer über selbst gestrickte Kleidung freuen. Nach einem persönlichen Gespräch mit Susanne Thönnißen, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, entschied sie sich 2010, das Bonifatius Hospital mit Strickkleidung für Frühgeborene zu beschenken. Durch das vorhandene Perinatalzentrum LEVEL 1 gibt es hier besonders viele und vor allem außergewöhnlich kleine Frühgeborene. Diese profitieren von Anna Kocks Kleidung, denn aufgrund ihrer Größe passen sie noch nicht in die normale Konfektionsgröße von Neugeborenen.

Die Oberärztin steht regelmäßig in Kontakt mit Anna Kock und diese liefert je nach Bedarf Kleidung in den verschiedensten Farben. Erst im Februar brachte sie ihre letzte Lieferung, welche aus 6 Mützchen und Pullundern sowie 12 Paar Söckchen bestand. Anna Kock möchte den Kleinen und deren Eltern einen besonderen Komfort bieten. Demnach haben ihre Pullunder praktische Öffnungen an beiden Seiten und ihre Söckchen eine an Frühchen angepasste Form, sodass sie eher einem Schuh als einer Socke ähneln.

Das Team der Frühchenintensivstation ist froh über das außerordentliche und verlässliche Engagement von Anna Kock. Auch Eltern, wie z.B. die von der kleinen Ida (siehe Foto), sind immer wieder dankbar und entzückt von der passenden Bekleidung für ihre Kleinen. Nach dem Krankenhausaufenthalt dürfen die Eltern der Extremfrühgeborenen ein Paar der Söckchen mit nach Hause nehmen – als Andenken an Frau Kock und natürlich, um ihren Kindern in Zukunft zeigen zu können, wie klein sie einmal waren.

 

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