Sonnenkinder Weser Ems ermöglichen Auszeit für Eltern

und Kurzzeitpflege für die schwerstbehinderten Söhne

„Mit Ihrer Hilfe haben Sie uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, stand auf der Karte, die Familie Sunder an die Vertreter des Vereins „Sonnenkinder Weser Ems“ und an Mitarbeiter des Bunten Kreises des Bonifatius Hospitals beim Zusammentreffen überreichten. Die Zwillinge Lars und Leon (12), die aufgrund eines starken Anfallsleiden schwerst mehrfach behindert sind, konnten Dank der finanziellen Unterstützung der Sonnenkinder in diesem Jahr eine zweite Woche im Kinderhaus St. Lukas-Heim in Papenburg verbringen. Die erste Woche hatte die Pflegekasse vollständig übernommen, für eine weitere Woche reichte es nicht vollständig.

 

v.li.: René Warmerdam und Helmut Janning von Sonnenkinder, die Zwillinge Lars und Leon mit ihren Eltern Sandra und Wolfgang Sunder, Sabine Dirkes, Martina Krummem und Oberärztin Dr. Ingrid Brinker (mit Stofftier) vom Bunten Kreis Lingen sowie Sophia Gerlach, Oberärztin der Kinderklinik.

Helmut Janning von Sonnenkinder erinnerte sich: „Als wir gebeten wurden, die Unterbringung von Lars und Leon finanziell zu unterstützen, waren wir uns sofort einig. Und haben gleich noch etwas Geld für eine dreitägige Erholungsreise der Eltern draufgelegt.“ Der Verein „Sonnenkinder Weser-Ems“ startete als Privatinitiative vor 15 Jahren, vor sechs Jahren hat er sich dann als Verein zusammengeschlossen. Er hilft regelmäßig bedürftigen, kranken oder auf Hilfe angewiesenen Kindern der Region unbürokratisch und schnell.

Dr. med. Henry Bosse, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik des Bonifatius Hospitals, hatte sich zusammen mit Mitarbeiterinnen der Nachsorgeeinrichtung Bunter Kreis dafür engagiert, diese Woche Auszeit für die Eltern möglich zu machen. Aufgrund ihrer Erkrankung sind die Zwillinge regelmäßig stationär in Behandlung. Und wie Oberärztin Sophia Gerlach betonte, sei die Familie absolut vorbildlich im Umgang und ihrer grenzenlosen Liebe zu ihren Söhnen. Die Eltern, meistens die Mutter Sandra – da Vater Wolfgang Sunder voll berufstätig ist, sind rund um die Uhr für ihre Söhne da. Selbst wenn sie von 9 bis 15.00 Uhr in die Mosaikschule des Christopherus Werkes gehen. Denn aufgrund des Anfallsleidens kann jederzeit ein Anruf kommen, dass einer der beiden nach Hause oder z.B. erneut ins Krankenhaus gebracht werden muss.

Zum Treffen hatte Sandra Sunder ein liebevoll gestaltetes Fotoalbum vom Kurzzeitaufenthalt ihrer Söhne und des Erholungswochenendes der Eltern mitgebracht. Wohlgemerkt war es erst das zweite Mal seit der Geburt der Söhne, dass Sandra und Wolfgang Sunder ein Wochenende alleine genießen konnten. Und die fröhlichen Gesichter zeigten, eine Auszeit hilft, neue Energie für die große Aufgabe zu tanken. René Warmerdam vom Verein Sonnenkinder brachte es auf den Punkt: "Sie, als Eltern und Familie verdienen den größten Respekt, was Sie Tag für Tag leisten! Und wir sind froh, wenn wir mit unserem Beitrag helfen können, dass das weiter so bleibt."

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