Heute Vortrag zum Darmkrebsmonat

„Vorsorgekoloskopie nutzen - Ausreden können tödlich sein“

Anlässlich des deutschlandweiten Darmkrebsmonats März unter dem diesjährigen Motto „Ausreden können tödlich sein“ lädt das Darmkrebszentrum Lingen des Bonifatius Hospital am Mittwoch, 29. März 2017, zum kostenfreien Chefarztvortag mit Prof. Dr. med. Eckhard Stüber und Dr. med. Christoph Seidlmayer ab 18.00 Uhr alle Interessierten in den Vortragsraum ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Vorsorgekoloskopie steht im Zentrum des Vortrages. Die Untersuchung hat sehr viel von ihrem negativen Image verloren. Grund ist der Einsatz eines kurzwirksamen Schlafmittels. So wird die Vorsorgekoloskopie unter ambulanten Bedingungen sicher durchgeführt.

Darmkrebs ist durch Früherkennung gut vermeidbar. Seit Ende 2002 haben alle gesetzlich Versicherten ab dem 55. Lebensjahr einen Anspruch auf eine Darmspiegelung, die bei unauffälligem Ergebnis nach 10 Jahren wiederholt werden kann. Bei der Koloskopie werden Darmkrebsvorstufen (sog. „Polypen“) erkannt und im gleichen Untersuchungsgang abgetragen. Falls es jedoch bereits zu einer Darmkrebserkrankung gekommen sein sollte, wird diese sehr oft in einem früheren Stadium entdeckt - verglichen mit Darmkrebs-Neudiagnosen bei Untersuchungen im Rahmen einer Symptomabklärung.

In Rahmen der Veranstaltung werden Fragen beantwortet wie: Welche Risikofaktoren für Darmkrebs und seine Vorstufen gibt es und wie kann ich sie beeinflussen? Für wen und in welchem Alter ist Darmkrebsvorsorge sinnvoll? Wie läuft eine Untersuchung ab? Gibt es gute Alternativen zur Vorsorgekoloskopie? Außerdem stellen die Referenten dar, wie und warum Polypen entstehen, die sich zum Dickdarmkrebs entwickeln, wie sie erkannt, entfernt und dadurch Darmkrebs bekämpft werden kann.

Veranstaltungen zum Darmkrebsmonat März

Bundesweit finden im März viele Informationsveranstaltungen rund um das Thema Darmkrebs statt. Ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs, engagieren sich in diesem Monat Ärzte, Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken, Medien und Privatpersonen ganz besonders für die Darmkrebsvorsorge.

In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat März unter dem Motto "Ausreden können tödlich sein". Nach Angaben der Initiatoren sterben allein in Deutschland jedes Jahr rund 26.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. „Dabei kann man kaum einer Krebsart so leicht vorbeugen wie Darmkrebs. Denn durch die Früherkennung mittels einer Darmspiegelung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden“, so die Felix Burda Stiftung.

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