Zertifiziertes Darmkrebszentrum Lingen mit Partnern in Sögel und Nordhorn

Fachübergreifend kämpfen niedergelassene und Krankenhausärzte gegen Darmkrebs

Im vergangenen Jahr etablierte das Bonifatius Hospital Lingen unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Christoph Seidlmayer in Kooperation mit dem Hümmling Hospital Sögel und Strahlentherapeuten aus Nordhorn ein Interdisziplinäres Darmkrebszentrum. Moderne Diagnostik, Behandlung und Nachsorge erfordern die enge Zusammenarbeit verschiedenster Spezialisten im Krankenhaus wie Chirurgen, Onkologen, Gastroenterolgen, Radiologen sowie niedergelassener Haus- und Fachärzte wie Pathologen und Strahlentherapeuten. Nach einem mehrmonatigen Verfahren erfolgte nun die Zertifizierung des Darmkrebszentrums durch OnkoZert nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft.

Geschäftsführer Martin Diek (re), der Vorsitzender von genial eG Wolfgang Hentrich (4.v.li.), und der Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Thomas Burke (li.) gratulierten den Kooperationspartnern aus Lingen, Sögel und Nordhorn zum zertifizierten Darmkrebszentrum

 In seinem Grußwort beglückwünschte Wolfgang Hentrich, Vorsitzender des Gesundheitsnetzes genial e.G., zu einem großen Sprung, sportlich ausgedrückt habe man im Darmkrebszentrum viele sehr gute Einzelspieler und eine hervorragende Mannschaft im Kampf gegen den Krebs. Er appellierte an die Bevölkerung: „Nutzen Sie die Vorsorgemöglichkeiten, wie die Darmspiegelung!“ Denn gerade beim Darmkrebs könne man durch Beseitigung von gutartigen Frühformen im Darm die Entstehung in vielen Fällen vermeiden. Ansonsten gelte auch beim Darmkrebs: Je früher man ihn diagnostiziert, desto höher sind auch die Chancen ihn zu heilen.

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland. Ein Interdisziplinäres Darmzentrum bietet für die Behandlung die besten Voraussetzungen. Der Koordinator des Darmkrebszentrum, Sebastian Hammans, betonte: „Der Name „Darmzentrum“ ist nicht geschützt. Erst die Zertifizierung dient den Patienten als verlässlicher Wegweiser und ist ein Beleg für hohe Professionalität.“ Das Darmkrebszentrum des Bonifatius Hospitals habe sich der mehrmonatigen Prüfung gestellt. „Die erfolgreiche Zertifizierung als Darmkrebszentrum belegt, dass die strengen Kriterien an Qualitätsmanagement, Behandlungsstrategien, Abläufe und Organisationsstrukturen erfüllt sind und sich die Patienten in beste Hände begeben.“, erläuterte Geschäftsführer Martin Diek. Durch die enge Vernetzung spezialisierter Fachärzte und -abteilungen würden für die Patienten überflüssige Doppeluntersuchungen sowie unnötige Wartezeiten und Krankenhausaufenthalte entfallen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Therapie für bestmögliche Behandlungserfolge.

Um über die Prävention und Behandlung von Darmkrebs zu informieren, führten die Kooperationspartner des Darmkrebszentrums Lingen im Februar bereits eine erfolgreiche Telefonaktion und im April eine Vortragsveranstaltung durch, bei der sich zahlreiche Anrufer bzw. Interessierte aus dem Emsland und der Grafschaft beteiligten.

Darmkrebs (Fachvortrag Dr. Seidlmayer)

Wichtigste Therapiemethode bei Darmkrebs ist die Operation. Der Darmkrebs sollte komplett herausoperiert werden (totale Resektion des Tumors), damit möglichst kein bösartiges Gewebe oder evtl. befallene Lymphknoten mehr im Körper verbleiben. Zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten von Rektumkarzinom beziehungsweise Kolonkarzinom zählen unter anderem die Chemotherapie und die Strahlentherapie.

 

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