Herzwochen November: Expertentelefon am 2.11.2020 von 19-21 Uhr

Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung im November – Das schwache Herz

Unter dem Motto „Das schwache Herz“ steht die Volkskrankheit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) im Mittelpunkt der diesjährigen bundesweiten Herzwochen. Zur jährlichen Informationsveranstaltung in Lingen kamen in den vergangenen Jahren jeweils über 250 Interessierte. Da dieses in Zeiten von Corona nicht durchführbar ist, haben sich die Kardiologen des Bonifatius Hospitals, die niedergelassenen Kardiologen, die Deutsche Herzstiftung und die AOK als langjähriger Unterstützer der Herzwochen zu einer großen Telefonaktion entschieden. Interessierte, Betroffene und Angehörige können sich mit Ihren Fragen an die Experten wenden.

Herzschwäche (Info der Dt. Herzstiftung)

Die Herzschwäche zählt zu den häufigsten Anlässen für Krankenhausaufenthalte bei jährlich rund 465.000 Klinikaufnahmen. Experten schätzen die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf bis zu vier Millionen in Deutschland. Jährlich sterben über 40.000 Menschen an Herzinsuffizienz. Bedingt durch die steigende Lebenserwartung dürfte die Zahl der Betroffenen weiter zunehmen, so dass die Herzschwäche auch als „Epidemie des 21. Jahrhunderts“ eingestuft wird.
Die Herzschwäche macht sich meistens mit unspektakulären Symptomen und schleichend mit Atemnot, Leistungsabnahme und geschwollenen Beinen (Knöchelödeme) bemerkbar. Ein großes Problem: Die Betroffenen nehmen solche Symptome oft als altersbedingt hin. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie an einer ernstzunehmenden Erkrankung mit einer schlechten Prognose leiden. Das „schwache Herz“ ist daher keineswegs eine normale Alterserscheinung. Vielmehr ist frühzeitiges Handeln gefordert! Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf und desto höher ist vor allem die Lebensqualität der Betroffenen.
Die Herzwochen werden von der Deutschen Herzstiftung organisiert, damit viele Menschen die vielfältigen Ursachen der Herzschwäche sowie die krankheitstypischen Warnzeichen, mit denen sie sich bemerkbar macht, erkennen und erfahren, wie man entgegenwirken kann.

 

Kostenloses Informationsmaterial
können Interessierte bei der Deutschen Herzstiftung per Telefon: 069 955128-400 oder Mail anfordern: bestellung@herzstiftung.de

Frau Ursula Beckermann aus Meppen, Ehrenamtliche Beauftragte der Deutschen Herzstiftung für das Gebiet Emsland / Grafschaft Bentheim, übergibt nach 15 Jahren auf eigenen Wunsch ihr Amt an Herrn Hermann Hesse aus Lingen.

Es dankten Frau Beckermann für das langjährige, vorbildliche Engagement und wünschten Herrn Hesse zum Start alles Gute (v.li.): Chefarzt Prof. Dr. Rainer Hoffmann, Pertra Menger (AOK), Dr. Martin Kruse, Dr. Ludger Stauff sowie Oberarzt Dr. Lukas Langenbrink

 

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